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Tonstudio MMZ

die neue Queue audioproduktion@hhu.de funktioniert, und ist auf beiden webseiten (ZIM-Services und MMZ) im Bereich Tonstudio hinterlegt: Für Buchungen des Tonstudios im MMZ bitte diese Ticket-Mailadresse nutzen.

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(Im Folgenden werden u.a. auch kommerzielle Produkte und externe Webseiten gelistet durch deren Verlinkung/ Erwähnung keine Person oder Institution der HHU irgendeinen Vorteil bekommt!)

a) Audio - Software - Tools


 


prompt in Claude:"bitte vergleiche Samplitude Pro X8 Suite mit Boris FX Samplitude 2026 für Podcast-Recording, Mehrspur-Klassik, und auch Restauration von Videoton"
Sehr gute Frage — und eine, die viele Bestandsnutzer gerade beschäftigt, denn Samplitude hat seit der Übernahme durch Boris FX eine neue Produktlinie bekommen. Hier ist ein strukturierter Vergleich für deine drei Anwendungsfälle.


Hintergrund: Was ist was?

Zunächst zur Einordnung: Samplitude Pro X8 Suite ist die letzte MAGIX-Version (2023/2024) und gilt inzwischen als Legacy-Produkt. Boris FX Samplitude 2026 ist die neue Weiterentwicklung unter dem Dach von Boris FX, das Samplitude zusammen mit Sequoia und Music Studio von MAGIX übernommen hat. Kunden mit aktiver Samplitude-Subscription oder einem Upgrade-&-Support-Plan erhalten die 2026-Version als kostenloses Update.


🎙️ Podcast-Recording

Samplitude Pro X8 Suite bietet solide Grundlagen: Comping für Mehrfach-Takes, AudioWarp zur Timing-Korrektur und Monitoring mit Talkback. Für Podcasts reicht das gut aus.

Boris FX Samplitude 2026 legt in diesem Bereich deutlich nach:

  • Ein verbesserter VST3-Audio-Engine mit niedrigerer Latenz erleichtert das Recording erheblich.
  • OSC-Fernsteuerung erlaubt es, Samplitudes Werkzeuge über ein Netzwerk via Smartphone, Tablet oder Stream Deck zu bedienen — praktisch, wenn der Host nicht am Rechner sitzt.
  • Im Suite-Paket ist CrumplePop enthalten, das laut Hersteller auch für Video- und Podcast-Creator geeignet ist und ohne tiefe Wellenform-Kenntnisse funktioniert.
  • Zudem gibt es einen Overload- und Rauschschutz, der Audio bei kritischen Pegeln automatisch stumm schaltet — ein nützliches Sicherheitsnetz bei Live-Aufnahmen.

Fazit Podcast: 2026 gewinnt klar durch niedrigere Latenz, OSC-Remote und AI-gestützte Restoration direkt im Workflow.


🎻 Mehrspur-Klassikaufnahme

Hier war Samplitude schon immer eine erste Wahl — die objektorientierte Bearbeitung, der Hybrid Audio Engine und bis zu 999 Spuren machen es konkurrenzfähig mit Sequoia.

Pro X8 Suite bietet:

  • Bis zu 999 Spuren, 256 physikalische I/O-Kanäle, 32-bit Float und bis zu 384 kHz Samplingrate.
  • ARA2-Support (z. B. für Melodyne), komplexe Automation, Comping.

Boris FX Samplitude 2026 Suite ergänzt:

  • Erweiterte ARA2-Unterstützung jetzt auch mit ReSing und MTrackAlign, was Spurausrichtung und Korrektur direkt in der Session ermöglicht, ohne Export.
  • Exklusiv in der Suite: Acon Digital Acoustica 7 Premium, Celemony Melodyne 5 Essential und Convology XT Complete — letzteres ein Faltungshall mit tausenden Impulsantworten, wichtig für Klassik.
  • Native Dolby Atmos-Unterstützung und ADM-Integration für immersives Audio sind ebenfalls Suite-exklusiv.
  • Nested VCA-Support erlaubt das Steuern mehrerer VCAs über einen einzigen Fader — hilfreich bei großen Orchestertemplate-Setups.

Fazit Klassik/Mehrspur: 2026 Suite ist die bessere Wahl durch MTrackAlign, ARA2-Erweiterungen und das verbesserte Plugin-Bundle. Pro X8 Suite ist aber weiterhin vollständig funktionsfähig.


🎬 Restauration von Videoton

Das ist der Bereich mit den größten Unterschieden zwischen den Versionen.

Pro X8 Suite enthielt SpectraLayers Pro (Steinberg) als Restaurationswerkzeug — ein sehr leistungsfähiges spektrales Bearbeitungsprogramm. Allerdings hat Boris FX SpectraLayers in der neuen Suite-Version nicht weitergeführt, was unter Bestandsnutzern für Kritik gesorgt hat.

Boris FX Samplitude 2026 Suite setzt stattdessen auf:

  • CrumplePop, das AI-gestützte Restaurations-Plugins mitbringt.
  • Advanced Spectral Cleaning und Spectral Editing auf Track-Ebene sind Suite-exklusiv.
  • Sound Forge 2026 ist ebenfalls enthalten und bietet präzises Wellenform-Editing, automatische Aufnahme-Triggerung und Batch-Processing — besonders nützlich für repetitive Restaurationsaufgaben bei Archivmaterial.
  • Für Video: Der neue Video-Engine unterstützt 4K bis 60fps mit GPU-Beschleunigung (NVIDIA, AMD, Intel) sowie moderne Codecs wie H.264, H.265 und AV1.

Der Verlust von SpectraLayers ist ein echter Rückschritt für tiefe spektrale Restauration. CrumplePop ist stark für schnelle AI-Korrekturen (Rauschen, Plosive, Knistern), aber weniger flexibel für komplexe manuelle Eingriffe wie SpectraLayers.

Fazit Videoton-Restauration: Kommt auf den Anwendungsfall an. Für automatisierte, schnelle Bereinigung ist 2026 gut. Für anspruchsvolle manuelle Spektralbearbeitung (z. B. Archivrestaurierung) war Pro X8 Suite mit SpectraLayers besser — oder man ergänzt 2026 durch iZotope RX als externes Tool.


Zusammenfassung


Pro X8 SuiteBoris FX 2026 Suite
PodcastGutSehr gut (OSC, CrumplePop, Low-Latency)
Klassik MehrspurSehr gutSehr gut + (ARA2 erweitert, Nested VCA)
Videoton-RestaurationSehr gut (SpectraLayers)Gut (CrumplePop AI, kein SpectraLayers)
Video-EngineBegrenzt4K/60fps, GPU-beschleunigt
Preis perpetual SuiteNicht mehr im Handel$495 (Upgrade ab $275)

Wer von Pro X8 Suite kommt und viel mit SpectraLayers gearbeitet hat, sollte prüfen, ob der Wechsel zu 2026 durch iZotope RX (separat) ergänzt werden muss. Für Neueinsteiger und Podcast-Fokus ist 2026 Suite klar die modernere Wahl.


Vergleichstabelle Samplitude Pro X6 vs Reaper – Sprache, Podcast, Klassik

KI-Claude-Prompt am 23.06.2026: "Erstelle eine Vergleichstabelle der Features und Qualität zwischen Samplitude pro6 und Reaper. Wichtig sind Sprachfiles (Reatauration), Podcast-Aufnahmen, und Mehrspur - Klassik recordings"


Samplitude Pro X6Reaper
Sprachfiles / Audio-Restaurierung
Integrierte RestaurierungSehr gut
DeNoiser, DeHisser, DeClipper, CrumplePop Suite, Spektral-Cleaning (Suite) – alles eingebaut
Grundlegend
ReaFIR (Subtract), ReaGate, ReaEQ – funktional, aber kein Spektral-Editor
KI / Spektrales EditingSehr gut
SpectraLayers Pro (Suite) – visuelles Frequenz-Editing, KI-Stemm-Trennung
Mittel
JS-Spektraleditor vorhanden, deutlich weniger mächtig – externe Plugins nötig (z.B. iZotope RX)
iZotope RX IntegrationInklusive
RX 8 Elements direkt in der Suite enthalten
Extern
Separat kaufen/installieren; läuft dann als VST problemlos
Objekt-basiertes EditingEinzigartig
Jedes Clip-Objekt bekommt eigene FX-Kette – ideal für selektive Sprach-Restaurierung
Nicht vorhanden
Nur Spur-FX; Clips haben keine eigenen Effektketten
Podcast-Aufnahmen
MehrspuraufnahmeSehr gut
Bis zu 999 Spuren, 256 Ein/Ausgänge, stabile Aufnahme
Sehr gut
Unbegrenzte Spuren, extrem ressourcenschonend – läuft auch auf alter Hardware
Podcast-WorkflowGut
Professionell, aber eher auf Musikproduktion ausgerichtet; kein dediziertes Podcast-Template
Sehr gut
Ultraschall-Plugin (kostenlos) macht Reaper zur Podcast-Speziallösung; Strip-Silence, LUFs-Export
Automatisierung & MacrosGut
Automation-Panel, aber keine Skriptsprache
Exzellent
Vollständig per Lua/Python skriptierbar; Macros für jeden Schritt einrichtbar
VideointegrationGut
Video-Spur vorhanden, solide für Sync-Arbeit
Gut
Video direkt importierbar, Ton editierbar – gut für Video-Podcasts
PreisCa. 400 €
Einmallizenz; Suite mit SpectraLayers ca. 700 €+
60 $ / 225 $
Privat 60 $, kommerziell 225 $ – inkl. aller Updates bis v8.99
Mehrspur-Klassikaufnahmen (Live / Konzert)
Stabilität & RessourcenSehr gut
Bewährt im Studioumfeld; stabil auch bei großen Sessions
Exzellent
Winzig (15 MB), extrem stabil – in klassischen Location-Recordings weit verbreitet als Backup-Recorder
Surround / Immersive AudioSehr gut
Dolby Atmos / ADM-Editor (Suite), Surround-Panning eingebaut
Gut
Surround-Support vorhanden, bis 128 Kanäle pro Spur; kein nativer Atmos-Workflow
Comping / TakesSehr gut
Intuitives Comping-System, gut für mehrere Aufnahmephasen
Sehr gut
Swipe-Comping (v7), A/B-Vergleich, auch während Aufnahme editierbar
ReaClassicalNicht relevant
Kein spezialisiertes Klassik-Toolset
Vorhanden
Open-Source-Erweiterung speziell für Klassik-Editing: Tempomarker, Satzstruktur, Batch-Export
Audio-Engine KlangqualitätReferenzklasse
Hybrid Audio Engine, floating-point, gilt als einer der besten DAW-Klänge überhaupt
Sehr gut
64-bit intern, bis 384 kHz; klanglich auf sehr hohem Niveau
PlattformWindows only
Kein macOS, kein Linux
Alle Plattformen
Windows, macOS, Linux – gleiche Lizenz überall

Fazit für deine drei Anwendungsfälle:

Sprachrestaurierung: Samplitude bietet direkt eingebaute Spektralbearbeitung sowie Tools wie DeHisser, DeClipper und DeNoiser – das ist klar der Gewinner für professionelle Sprach-Restaurierung ohne Zusatzkosten. Reaper braucht dafür externe Plugins (z.B. iZotope RX).

Podcast: Reaper ist durch das kostenlose Ultraschall-Plugin eine extrem starke Wahl – speziell auf Podcasting zugeschnitten. Reaper bietet Mehrspuraufnahme, Strip-Silence, Noise-Reduction, eigene Macros und vollen Plugin-Support. Samplitude ist leistungsfähiger, aber teurer und stärker auf Musik ausgelegt.

Klassik-Mehrspur: Reaper wird von professionellen Toningenieuren regelmäßig für bis zu 12-kanalige klassische Konzertmitschnitte eingesetzt – klein, stabil, ohne Dongle, mit automatischer Dateibenennung. Dazu gibt es das ReaClassical-Erweiterungspaket speziell für Klassikproduktionen. Samplitude punktet hier vor allem mit dem besseren Surround/Atmos-Workflow und der renommierten Klangqualität der Audio-Engine.

Kurz gesagt: Wer Windows nutzt und professionelle Restaurierung braucht → Samplitude. Wer plattformübergreifend, flexibel und günstig arbeiten will → Reaper.




b) Audio - Hardware - Tools


MMZ - Audioteam

die neue Queue audioproduktion@hhu.de funktioniert, und ist auf beiden webseiten (ZIM-Services und MMZ) im Bereich Tonstudio hinterlegt: Für Buchungen des Tonstudios im MMZ bitte diese Ticket-Mailadresse nutzen.

Auch zur Nutzung unseres Tonstudios im MMZ - Geb.15.16.02 bitte eine Mail an o.g. Adresse. Hier eine Anleitung für unser Tonstudio:

MMZ Tonstudio, Geb15.16.02.10



Smartphone:

Wer gerne mit seinen vorhandenen Boardmitteln arbeitet, ohne etwas anschaffen zu müssen, kommt für Audioaufnahmen mit einem Headset und einer Aufnahme - App schon sehr weit.
Tipp: Bei der Aufnahme sollten Sie den Flugmodus Ihres Smartphones aktivieren, damit Sie keine Anrufe erhalten.

hier ein Link für die alte iphone - Generation (Apple Lightning Stecker):
zoom/ios-android-mikrofone (ich würde das ganz rechts bestellen - MS-Funktion)
hier die gleiche Firma, alle kompatiblen Produkte: https://zoomcorp.com/de/de/news/usb-c_iphone/

von dieser Übersicht würde ich zum Sennheiser raten, was allerdings an Kabel, und also auch Kabellänge gebunden ist.:
https://soundandgo.com/die-besten-mikrofone-fuer-handy-iphone-android/
hier noch eine gute Alternative, evtl.  im Laden in Düsseldorf antesten:
https://www.calumet.de/product/hollyland-lark-m2-combo-drahtloses-ansteckmikrofon

 ältere Links: capture-sound-with-your-phone

Erklärung Kopfhörer-impedanz

Hier ein paar Zubehör - Tipps:

Mikrofon am Laptop anschliessen

Macbook / Macbook Pro:

Mobile Sprachaufnahmen mit externen Mikrofonen am Mobiltelefon

Für eine mobilere Nutzung, beispielsweise mit Mobiltelefonen oder Tablets sind kleinere Ansteckmikrofone eine interessante Alternative. Diese Mikrofone werden über einen 3,5 mm Klinkenstecker (oder über einen Adapter) mit dem Mobiltelefon oder Tablet verbunden und am Kragen oder an anderen geeigneten Stellen in der Nähe des Kopfes mit einer integrierten Klemme befestigt. Es gibt für Interview- oder Dialogsituationen geeignete Adapter um mehrere solcher Ansteckmikrofone an einem Mobiltelefon anzuschließen. Ein Empfehlenswertes mobiles Mikrofon zum Anstecken ist beispielsweise das Rode SmartLav+.

Mikrofone für Sprache:


Tonaufnahmen mit dem Headset

Tonaufnahmen sind einfach direkt mit verschiedenen Apps über das Mobiltelefon oder beispielsweise mit Audacity am PC möglich. Die Tonqualität lässt sich durch die Nutzung von Headsets meistens erheblich verbessern, dadurch dass das Mikrofon näher am Mund ist für die Tonaufnahme.

Bei Headsets wird zwischen kabellosen Headsets und Headsets mit Kabel unterschieden; außerdem ist der Kabelanschluss (verschiedene Formen von Klinkensteckern oder USB) berücksichtigen. Kabellose Headsets bieten die Möglichkeit, Verbidungen mit mehreren Geräten über Funk zu konfigurieren. Die Verbindungen werden in der Regel über eine Bluetooth-Verbindung, oder über einen kleinen USB-Adapter mit einer eigenen Funkverbindung hergestellt. Die beiden kabellosen Business Headsets sind mit den Betriebssystemen Windows, Mac OS und Linux kompatibel:

Sprach-Tonaufnahmen mit speziellen Mikrofonen direkt am PC

Die Tonqualität lässt sich verbessern wenn statt dem Headset-Mikrofon spezielle Mikrofone, beispielsweise Mikrofone die auch zur Aufnahme von Podcasts geeignet sind verwendet werden. Bei Tonaufnahmen am PC kann man Störquellen ausschalten, in dem Mikrofone zum Einsatz kommen die direkt über eine USB-Schnittstelle mit dem PC verbunden werden. In dem Fall findet die Signalwandlung (Analog/Digital) direkt im Mikrofon statt. Empfehlenswerte Mikrofone sind beispielsweise das Rode Podcaster oder das Rode NT-USB+. Beide Mikrofone sind mit den Betriebssystemen Windows, Mac OS und Linux kompatibel.