Über VPN (Virtual Private Network) kann man von Zuhause aus einen Zugriff auf gesicherte, sonst nur im Campusnetz erreichbare Dienste erlangen. Dabei wird über eine normale Internetverbindung eine verschlüsselte Verbindung durch den VPN-Client zum VPN-Endpunkt der HHU aufgebaut. Nach einer Authentifizierung hat man Zugriff wie vom Campusnetz aus. Der Zugang erfolgt über die Open-Source-Software OpenVPN.
Wichtig: Mehr-Faktor-Authentifizierung (MFA)
Für die Nutzung des VPN-Tunnels ist eine Mehr-Faktor-Authentifizierung (MFA) notwendig. Infos zur Einrichtung finden Sie hier: VPN mit MFA
Anleitungen nach Betriebssystem
Auf den folgenden Seiten finden Sie Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Installation und Konfiguration des OpenVPN-Clients für verschiedene Betriebssysteme:
Verbindungsarten
Das ZIM der HHU stellt zwei VPN-Verbindungsarten bereit, die sich in ihrem Routing-Verhalten unterscheiden:
Standard-VPN
Login: Unikennung
Bei der Standard-VPN-Verbindung wird der gesamte Datenverkehr des heimischen Rechners durch den VPN-Server der HHU geleitet. Dies ist erforderlich für den Zugriff auf lizenzpflichtige Fachzeitschriften über die ULB sowie auf alle sonstigen Dienste, die eine vollständige Campusnetz-IP voraussetzen.
Split-Tunneling (Intern-VPN)
Login: Unikennung.intern
Beim Split-Tunneling wird nur der Datenverkehr mit Ziel im Campusnetz der HHU durch den VPN-Server geleitet – z. B. für den SPSS-Lizenzserver oder den Zugang zum Intranet. Alle anderen Verbindungen (z. B. Videokonferenzen) laufen direkt über das Internet und werden nicht durch den VPN-Server ausgebremst. Die Einrichtung der Split-Tunneling-Verbindung erfolgt analog zum Standard-VPN - es muss allerdings die Konfigurationsdatei "HHU-VPN-Intern" heruntergeladen werden, und als Nutzername <unikennung>.intern verwendet werden.
Das Split-Tunneling funktioniert nicht für den Zugriff auf die meisten Fachzeitschriften der ULB. Hierfür ist weiterhin die Standard-VPN-Verbindung erforderlich. Es empfiehlt sich, beide Konfigurationen im VPN-Client zu speichern und je nach Bedarf umzuschalten.
VPN und Videokonferenzen
Bei gleichzeitiger Nutzung von Videokonferenzen und der Standard-VPN-Verbindung kann es zu Problemen kommen, da der gesamte Datenverkehr – inklusive der großen Datenpakete einer Videokonferenz – durch den VPN-Server der HHU geleitet wird. Dadurch erhöhen sich die Latenzen und die Bildwiederholraten verringern sich, im schlimmsten Fall bis zur Unterbrechung der Konferenz.
Empfehlungen:
- Schalten Sie die Standard-VPN-Verbindung aus, bevor Sie eine Videokonferenz beginnen.
- Benötigen Sie während einer Videokonferenz gleichzeitig Zugriff auf das Campusnetz (z. B. für den SPSS-Lizenzserver), nutzen Sie stattdessen die Split-Tunneling-Verbindung (siehe oben).
Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich bitte an helpdesk@hhu.de.